Satzzeichen gegen sich [eine Verbuchstäblichung]

Beistriche Klammerauf Beistrich Klammerzu und Strichpunkte Klammerauf Strichpunkt Klammerzu und Punkte Klammerauf Punkt Klammerzu und Rufzeichen Klammerauf Rufzeichen Klammerzu und Fragezeichen Klammerauf Fragezeichen Klammerzu und Gedankenstriche Klammerauf Gedankenstrich Klammerzu und Bindestriche Klammerauf Bindestrich Klammerzu und Schrägstriche Klammerauf Schrägstrich Klammerzu und Unterstriche Klammerauf Unterstrich Klammerzu und Doppelpunkte Klammerauf Doppelpunkt Klammerzu und Sternchen Klammerauf Sternchen Klammerzu Absatz diese Möglichkeiten gibt es Beistrich diese Grund Bindestrich Möglichkeiten sind vorhanden Beistrich es sind die grundlegendsten Beistrich einfachsten Beistrich bekanntesten Möglichkeiten Schrägstrich Satzzeichen Beistrich Klammern ausgenommen Beistrich weil die Unterscheidung in runde Beistrich eckige Beistrich und geschwungene Klammern schon zu komplex wäre Beistrich das würde zu weit führen Beistrich das könnte zwei Beistrich nein Beistrich drei ganze Romane füllen Beistrich ein Roman pro Klammernart Beistrich oder vielleicht sogar sechs Romane insgesamt Beistrich einen für die offenen Beistrich einen für die geschlossenen Beistrich jeweils also pro Klammernart zwei Romane Strichpunkt das wäre natürlich nur möglich Beistrich weil sich inzwischen alles zwischen zwei Buchdeckeln Roman schimpfen kann Beistrich alles ist Roman Beistrich darf Beistrich soll Roman sein Gedankenstrich genauso steht es mit den Anführungszeichen Beistrich hier ebenfalls ausgeklammert Beistrich ausgeführt Beistrich ausgezeigt Beistrich angezeigt Beistrich ausangezeigt Beistrich ausangeführzeigt Beistrich ausgeanführungszeichnet Beistrich undsoweiter Beistrich es gibt ja schließlich einfache und doppelte Beistrich untere und obere Beistrich obere und obere Beistrich seitliche und seitliche Beistrich nach innen oder nach außen gedrehte Beistrich undsoweiter Beistrich undsofort Beistrich beliebig verwendbar Beistrich fast beliebig verwendbar Beistrich denn einfache untere können Beistrich zum Beispiel Beistrich nicht von doppelten seitlichen abgeschlossen werden Beistrich das geht nicht Beistrich das kann nicht gehen Beistrich das könnte nicht gehen Beistrich hoffentlich wird das niemals gehen dürfen Rufzeichen Absatz also Unterstriche und Punkte und Beistriche und Doppelpunkte und Strichpunkte und Bindestriche und Gedankenstriche und Sternchen und Schrägstriche und Rufzeichen und Fragezeichen

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Satzzeichen unter sich

du darfst Beistrich sollst Beistrich musst keinen Text schreiben Beistrich in dem es darum geht Beistrich wie man Texte schreibt Punkt du könntest einen solchen Text schreiben Beistrich ja Beistrich aber Gedankenstrich Punkt Absatz Inspirationsfindung Beistrich Inspirationssuche Strichpunkt nein Beistrich erst die Suche Beistrich dann der Erfolg Punkt suchen Beistrich warten Beistrich finden Beistrich hoffentlich Gedankenstrich hoffentlich nicht Beistrich hoffentlich nie Beistrich hoffen wir Beistrich dass die Hoffnung ausstirbt Beistrich undsoweiter Punkt Themenwechsel Doppelpunkt Rückschritt Beistrich Themenrückschritt Beistrich schreiten wir zurück Beistrich weit zurück Beistrich ganz weit zurück Beistrich bis wir am Anfang angelangt sind Beistrich am Anfang des ersten Textes Beistrich der sich mit der Themenfindung seiner selbst beschäftigt Gedankenstrich des ersten Metatextes Punkt ob er sich bewusst war Beistrich was er anrichten würde Beistrich was er auslösen würde Beistrich welche Epidemie er lostreten würde Beistrich diese furchtbare Epidemie der furchtbaren Texte Beistrich undsoweiter Beistrich undsofort Punkt ob er eine Lawine lostrat oder eine Epidemie auslöste Beistrich das spielt keine Rolle Beistrich das ist völlig unwesentlich Beistrich genauso gut könnte er die Epidemie losgetreten oder die Lawine ausgelöst haben Beistrich auch wenn das andere mehr Sinn ergibt als das eine Strichpunkt er war jedenfalls ein Auslöser Beistrich ein Vorgänger Beistrich ein Vorreiter Beistrich ein unheilvolles Omen Beistrich eine Vorhersage der Zukunft Beistrich ein Vorbild Gedankenstrich ein schlechtes Vorbild Beistrich aber vielleicht auch ein gutes Vorbild Strichpunkt ich kenne ihn ja nicht Beistrich diesen ersten Beistrich dummen Beistrich anscheinend inspirierenden Klammerauf Rufzeichen Klammerzu Text Gedankenstrich Beistrich eine Qual oder eine Erlösung Punkt Absatz ein Zögern hätte alles verändern können Beistrich ein Zögern des schreibenden Menschen oder ein Zögern seines Schreibwerkzeuges Beistrich ein Nichtfunktionieren seines Schreibwerkzeuges Beistrich ein Zögern der Leserschaft Beistrich ein Zögern Beistrich das Zögern der Leserschaft Beistrich dieses Zögern vor dem Zerreißen der Seiten Sternchen Beistrich dieses Zögern vor dem Werfen der Zettel an die Wand Beistrich oder ein anderes Zögern Beistrich irgendein Zögern Beistrich Hauptsache eine Zögern mit verheerenden Beistrich also zur Nichtveröffentlichung oder Nichtgelesenwerdung führenden Konsequenzen Punkt Absatz Absatz Unterstrich Unterstrich Unterstrich Unterstrich Unterstrich Unterstrich Unterstrich Unterstrich Unterstrich Unterstrich Unterstrich Unterstrich Unterstrich Unterstrich Unterstrich Unterstrich Unterstrich Unterstrich Unterstrich Unterstrich Unterstrich Unterstrich Unterstrich Absatz Sternchen ich kenne einen Menschen Beistrich einen Mann Beistrich eine Schneeflocke unter Anführungszeichen Beistrich keine Anführungszeichenunten Schneeflocke Anführungszeichenoben Beistrich sondern eine Schneeflocke unter Anführungszeichen eben Beistrich eine besondere Schneeflocke Beistrich die einmal Seiten aus einem Buch riss Beistrich einem Anführungszeichenunten Buch Anführungszeichenoben Beistrich denn sie Beistrich die Schneeflocke Beistrich gesteht Reclamheftchen nicht den Buchstatus zu Beistrich was natürlich völlig absurd Beistrich aber auch irgendwie verständlich ist Strichpunkt diese Schneeflocke zerriss also angeblich Beistrich anscheinend Beistrich laut Eigenaussage einmal ein Buch Beistrich riss zwei Seiten aus einem Anführungszeichenunten Buch Anführungszeichenoben Punkt

Anleitung zur Autodestruktion, etwa dreihundertdreiunddreißig Tage später

wenn du eine schöne Konversation führst, im sitzen, auf einem Sessel, einem „Stuhl“, auf einem harten, höheren Untergrund, nicht auf einem Sofa, auf keiner Couch, und auch auf keinem Kinderhocker, wenn du also auf einem Sessel sitzt, zum Beispiel, und einen Fuß, ein Bein, rechtwinklig zum geraden Boden aufstellst, egal ob links oder rechts, das spielt keine Rolle, solange das andere Bein es dem einen nicht gleich tut, solang der andere Fuß auf dem einen Knie liegt, der andere Knöchel auf dem einen Knie liegt, solang du das alles beachtest, musst du nicht viel mehr tun, eigentlich (fast) gar nichts mehr tun außer so zu bleiben und vielleicht hin und wieder ein paar Worte zu wechseln; dein Oberkörper kann tun und lassen, was ihm beliebt, er kann sich strecken oder bucklig dasitzen, er kann lachen, er kann verletzt oder liebkost werden, eine gröbere Rolle würde das nicht zwangsläufig spielen, den Ameisen ist das egal, die Ameisen wissen vermutlich nichtmal, dass ein Oberkörper, ein anderer Körper, dass etwas über deinen Beinen existiert;

bald wird sich ein dumpfes Gefühl einstellen, ein Gefühl der Taubheit, ein schönes Gefühl der Taubheit, du wirst es genießen, du sollst es genießen, wenn du es nicht genießen würdest, bist du verzweifelt unverzweifelt;

bald danach wirst du dich nicht mehr bewegen wollen, die Taubheit wird so in dich eingegangen sein, übergegangen sein in dein Herz, in deinen Kopf, in deine Haltung, das dumpfe Kribbeln wird dich so sehr vereinnahmt haben, dass du dich nicht mehr trauen wirst, dich zu bewegen, aus Angst es zu verscheuchen, wie ein kleines, scheues Tier, wie dieses fiktive, nicht existente, nichtmal tierische Tier aus diesem einen wunderschönen, nicht von Tieren handelnden Song – du wirst also krampfhaft versuchen, dich nicht zu bewegen, deine Beine, deinen Körper, nicht zu bewegen;

maximal zum auf- und abwippen wirst du sie bringen, ein bisschen, leicht, seicht, wenig, so wie du weißt, dass es die Ameisen nicht stört, aber nicht mehr, keinen Mikrometer mehr, eher tausend Millimeter weniger, es soll ja keine Veränderung kommen, nur eine Intensivierung darf sich einstellen, eine Vermehrung der Ameisen, eine schlagartige Populationsexplosion, eine Überzüchtung, Überpaarung, Überkinderung, Überalles, also lieber nicht zu viel bewegen, nur ganz wenig, ganz ganz wenig, fast unmerklich, sicher ist sicher und sicher ist nur, dass die Ameisen nicht plötzlich verschwinden werden, sie würden dir nicht einfach so grundlos adieu sagen, nein, sie sind vernünftig, sind verlässlich, sind zuverlässig in dem Punkt, auf die Ameisen ist verlass, du weißt immer, wann sie gehen, du weißt zwar nicht immer genau, wann sie kommen, aber du weißt, wann sie gehen, wie sie gehen, wohin sie gehen interessiert dich nicht, Hauptsache sie gehen, wenn du willst, dass sie gehen und sie kommen, ohne dass du allzu viel Mühe auf ihre Herlockung aufwenden musst;

irgendwann wirst du dich bewegen wollen oder bewegen müssen oder bewegen müssen wollen oder du wirst Angst davor haben, dich noch länger noch immer nicht zu bewegen, wirst fürchten, das Gefühl für dein anderes Bein auf immer zu verlieren, die Hoffnung wird besiegt sein und die Starre auch, sanft wirst du dein anderes Knie ergreifen und deinen anderen Fuß auf die Erde setzen, wirst versuchen, dir nichts anmerken zu lassen, wirst vielleicht ein wenig in Panik verfallen, weil dein anderes Bein nun endgültig taub ist, taub, gefühllos, dumpf, es ist alles auf einmal, du kannst es nicht beschreiben, du kannst es nur wissen, kannst es nur wollen, kannst es nur spüren und gleichzeitig überhaupt nicht spüren, kannst es kontrollieren, aber nur mäßig, kannst deinem anderen Fuß sagen: „lauf“, aber kannst dich nicht darauf verlassen, dass dein anderes Knie nicht einknickt vor lauter Dumpfheit, Starrheit, Taubheit, vor lauter Gefühllosigkeit, vor lauter Ambivalenz;

dein anderes Bein kribbelt und kribbelt und dumpft und starrt und ist taub und blind und olfaktorisch unfähig, unolfaktorisch, unofaktorisch, es ist die Titanic ins Unendliche multipliziert und von unendlich vielen Ratten bevölkert gewesen, von unendlich vielen Ratten verlassen, nur sind die Ratten Ameisen und die Titanic ist dein Bein, es sind also fliegende Ameisen, unendlich viele fliegende Ameisen, die sich von deinem Bein entfernen, verabschieden, langsam, sicher, bald immer schneller vertschüssen sie sich, fliegen davon, verschwinden einfach, lassen einige ihrer Artgenossen zurück, ziehen aber mehr mit ins Verderben, sodass schlussendlich keine einzige Ameise mehr auf deinem anderen Bein sitzt oder hockt oder schläft oder sich befindet, sie werden alle ausgeflogen sein, weggeflogen, verschwunden, abtransportiert, abgeschoben, entgleist, verhungert, was auch immer;

wenn du eine gute Konversation hattest und diese gute Konversation zu Ende geht und deine guten Konversationspartner weg sind oder weg schauen, dann humpelst du ein paar Schritte hin oder her oder hüpfst einfach nur etwas auf der Stelle herum, um die Ameisen schneller zu vertreiben, denn das ist Teil des Spiels, das ist ein wichtiger, entscheidender, brenzlicher Teil dieses unter Umständen nicht ganz so ungefährlichen Spiels, du willst ja nicht als Ameisenhaufen sterben, hattest nie vorgehabt, als Ameisenhaufen zu sterben, weißt bereits jetzt mit Sicherheit, obwohl du das eigentlich garnicht mit Sicherheit wissen kannst und schon garnicht mit Sicherheit wissen darfst, weißt aber trotzdem, dass du nie als Ameisenhügel enden werden wirst wollen.

{eine Vorsetzung: die damalige Anleitung zur Autodestruktion}

romantaugliche Bücher lügen nie {für C, D, E}

Bücher lügen nicht, das kannst du drehen und wenden wie du willst. du kannst sagen: „was da steht kommt mir überhaupt nicht bekannt vor“, aber du kannst nicht sagen: „was da steht ist nicht wahr“; du kannst sagen: „das ist doch ziemlich unwahrscheinlich“, aber du kannst nicht sagen: „das ist ja ganz und gar unmöglich“; du kannst dir denken: „das ist mir noch nie aufgefallen“, aber du kannst dir nicht denken: „das wird mir nie auffallen“.
Bücher lügen nicht, aber darauf musst du selbst erst kommen. niemand kann dir sagen, dass Bücher nicht lügen, wenn du noch glaubst, dass sie es tun, wenn sie dir noch nicht gezeigt haben, dass sie es auch anders können (streich‘ das auch, sie können es nur anders!), wenn du noch überzeugt davon bist, dass halt nicht immer alles so genau stimmen und (anwendbar) und (nachvollziehbar) sein muss.

Bücher lügen nie, das hab ich gestern erfahren – also eigentlich habe ich es heute noch erfahren, aber wenn du es genau nimmst, war dieses heute schon gestern [morgen wird es nie mehr sein können].
gestern sprach ich mit einer Buchfigur, mit einer Romanfigur, mit einem Protagonisten. du [nur du sollst dich hier angesprochen fühlen, wenn überhaupt] würdest sagen, er war romantauglich. also du [wieder sollst nur du dich angesprochen fühlen, aber wenn du dich nicht angesprochen fühlst, geht die Welt auch noch nicht unter, also unsere, nur eine fiktive versinkt, vielleicht; wegen der Klammern?] würdest ihn vermutlich nicht als romantauglich bezeichnen, aber wenn du ich wärst, oder wenn ich du wär – jedenfalls fand ich ihn halt romantauglich: ein älterer Mann, Mitte fünfzig, Hausmeister, Professor, so genau weiß ich das nicht, solche Details spielen auch keine Rolle. wäre dies ein Roman, hätte der romantaugliche Protagonist natürlich einen fixen, festgelegten, in der Einleitung beschriebenen Arbeitsplatz, aber hier ist das egal. hier nenne ich ihn einfach P, P wie Protagonist, aber auch P wie romantauglich, P wie Josef, P wie dich. P. Josef Romantauglich also, so sein voller, improvisierter Name, P. Josef Romantauglich – oder, eigentlich: Josef P. Romantauglich, ja, genau: Josef P. Romantauglich, weil der Buchstabe muss ja immer hinter dem vollen ausgeschriebenen Vornamen stehen, also Josef P. Romantauglich ging den Gang entlang, ging den Gang auf und ab und hin und her und dies alles geschah immer noch gestern-heute, nein: heute-gestern. allerdings meine ich nicht, dass er regelmäßig durchs Gebäude marschierte, so à la links, rechts, links, rechts, ein, Hut, ein, Stock, ein, Re, gen, Schirm, und vorwärtsrückwärtsseitwärts, P, und eins, und zwei, … nein, Josef P. Romantauglich war (ist) Hausmeister oder Professor, kein Soldat. er schlenderte vielmehr, gemächlich, langsam, ohne Eile, ohne Ziel, ohne sinnvollen, erkennbaren Zweck schlenderte er hin und her und auf und ab und an Türen und Fenstern vorbei. was ihn so romantauglich machte, wem Josef P. seinen Nachnamen zu verdanken hat: sein Gang; nein: seine Gangart (um eine Distinktion zwischen dem Gang, auf dem er ging und der Art, wie er ging, zu schaffen)!
Josef P. Romantauglich humpelte gemächlich den Gang entlang, aber ob er wirklich humpelte oder nicht, das weiß ich nicht. anfangs war es mir gar nicht aufgefallen, dann war ich überzeugt von einem körperlichen Leiden, schließlich hielt ich es für eine Inkonsequenz seiner Schuhe. (ein Schuh quietschte bei jedem Schritt, der andere Schuh tat so etwas nie. es bleibt fraglich, ob der eine Schuh einfach anders war als der andere Schuh oder ob der andere Schuh anders gehandfußhabt wurde als der eine Schuh. ich bin mir nicht sicher.)

romantaugliche Bücher lügen nicht, romantaugliche Bücher würden diese Ambivalenz zwischen Schuh und Schuh, zwischen Schritt und Schritt, zwischen Gang und Gang beschreiben können, sodass jeder Mensch, der sich wie unnah auch immer mit Josef P. Romantauglich befasst, dessen Fortbewegungsweise in seinem Kopf wahrnimmt, ein Echo seines Schrittes in seine Gehirnwindungen pflanzt, es zwar für unmöglich oder unwahrscheinlich hält, dass Josef P. Romantauglich existiert, dass das P für Protagonist von einem lebenden Menschen inspiriert wurde, ABER

– aber wenn du alt genug bist, aber wenn du genug gelesen hast, aber wenn du reichlich Menschen beobachtest, aber wenn du nur spärlich die Nachrichten verfolgst, aber bald wirst du merken, dann wirst du merken, insofern du all dies tust, oder auch nur manches befolgst, oder vielleicht auch ohne einen einzigen dieser Punkte zu beachten, unter Umständen würde dieser Text ausreichen, ohne Beweis, ohne Beweisführung, vielleicht hätte es diese seltsame Beweisführung gar nicht einmal gebraucht und du wärst auch so überzeugt davon gewesen. ABER

– aber Bücher lügen nicht und romantaugliche Bücher lügen noch weniger, also überhaupt nie, und egal ob du mir glaubst oder nicht [ja, diesmal bist du gemeint!], egal ob du verstehst was ich sagen will oder nicht, so wie ich: Bücher lügen nicht; und romantaugliche Bücher lügen überhaupt nicht. ABER

– aber Josef P. Romantauglich verdient seinen Namen nicht einzig und allein aufgrund seiner Gangart, obwohl auch das selbstverständlich ausreichend wäre, für sich genommen. jedoch scheint Josef P. Romantauglich ambitiös zu sein, sehr ambitiös zu sein in puncto Romantauglichkeit, denn auch sein Gebaren, seine Art, sein Umgang mit Menschen hat etwas (hatte etwas, soweit ich das heute-gestern beurteilen konnte), etwas Romantaugliches. weniger ist mehr trifft bei jedem Menschen irgendwo irgendwie und schlimmstenfalls nur irgendwann einmal zu, unser Protagonist hatte dieses Motto wohl bei körperlicher Distanz. es gibt Menschen, kulturell bedingt, familiär bedingt, -vertiert bedingt, die sich näher oder weiter weg wohler fühlen. in diesem Punkt ist Josef P. Romantauglich ein Chinese (ein Asiate?), sein Distanzbedürfnis ist ein sehr geringes (gewesen) (nicht nur bei mir; meine ich). ABER

– aber Josef P. Romantauglich sprach auch, spricht wahrscheinlich immer noch, sehr langsam, sehr doppelt, sehr unverständlich, womit ich ausdrücken will, er sehnt sich nach Konversation, er hat kein Kürzestzeitgedächtnis, er ist anders, wie sein einer Schuh (oder sein anderer, je nachdem).